Dienstag, 28. März 2006

28. März 2006

Ich war eben endlich noch mal am Stall bei Skári. Zu Hause war ich die Woche über im Renovierungschaos versunken und zwischendurch muß ich ja auch noch arbeiten. Leider hat es sich bemerkbar gemacht, das ich so lange nicht da war, denn Skári lief vor mir weg. Als ich ihn dann endlich hatte und ihm das Halfter anziehen wollte zieht er seinen Kopf weg und schlägt ihn mir unter die Nase. Oh mann, das hat vielleicht weh getan, die Tränen liefen sofort und dann merkte ich wie es warm wurde in der Nase und das Blut lief. Zum Glück hörte es aber schnell wieder auf. Als ich mich wieder gefangen hatte bin ich dann wieder zu ihm, diesmal hatte ich Skári recht schnell und als er am Halfter war, war wieder alles o.k. Hab ihn ein bischen geputzt und Hufe ausgekratzt. Dann sind wir noch ein bischen am Strick gegangen, ein bischen Gehorsam und Rückwärtsrichten, dann durfte er gehen. Er sagte sich dann auch „Nichts wie weg!“ Jetzt hab ich Kopfschmerzen und die Nase drückt, hoffe es ist nichts zu Bruch gegangen, sieht aber nicht so aus. Aber was viel schlimmer ist, warum läuft er nun wieder fort, nur weil ich ne Woche nicht da war?? Das ist echt frustrierend.

Mittwoch, 22. März 2006

21. März 2006

Jetzt war es drei Tage schön und nun schneit es wieder. Das darf echt nicht wahr sein. Als ich dann heute morgen in den Stall kam waren die Pferde wieder total eingefroren. Und Skári lief vor mir weg. Was war das frustrierend. Nachdem ich dann ein paar Minuten hinter ihm her gelaufen bin ist er dann doch stehen geblieben. Und er sah total eingefroren aus. Hab Skári ein bischen gekrault, und dann bin ich wieder gefahren. Bei dem Wetter kann man einfach nichts machen.
Sk_ri_054

Donnerstag, 16. März 2006

16. März 2006

Als ich heute morgen in den Stall kam, war Mark da. Das passte ja, denn Skári musste dringend den Strahl geschnitten haben. Hab Mark dann erzählt wie toll der Kleine sich gemacht hat und das er sich jetzt super fangen lässt. Wie ich dann zum Stall rüber ging um Skári zu holen, hab ich noch gedacht, hoffentlich macht er nun nicht den Molli mit mir, und haut vor mir ab, dann würde ich mich aber ganz schön blamieren. Die Sorge war aber unbegründet, er blieb brav stehen und ließ sich halftern. Auch beim Ausschneiden war er totbrav. Mark meinte auch, Skári habe sich sehr verändert. Wäre viel ruhiger und ausgeglichener. Er bräuchte einfach eine Bezugsperson. Das ging runter wie Öl. Und wir haben ihn noch mal gemessen, denn Mark wollte nicht glauben das er nur 132 cm ist, das hatte ich ja mit Ulli gemessen. Entweder wir haben uns total vermessen, oder der Knirps hat nen Schuß gemacht, denn es sind doch 136-137 cm. Ist er doch nicht sooo klein. Leider fängt es schon wieder an zu schneien. Es ist nicht mehr auszuhalten. Auch die Pferde sind total genervt.

Mittwoch, 15. März 2006

14. März 2006

Heute morgen war es einfach herrlich am Stall, zwar kalt, aber die Sonne schien richtig kräftig. Doch ich war dann erst einmal ein wenig enttäuscht, als ich mit dem Halfter auf Skári zuging, denn er hatte doch noch nicht vergessen wie schön es ist wegzulaufen. Er machte sich also erst mal aus dem Staub. Ich bin ja doch ein sehr emotionaler Typ, und mich frustriert so was unheimlich schnell und musste echt gegen mich selbst ankämpfen, es nicht einfach sein zu lassen. Die letzten Erfolge hatten ganz schön hochgepuscht. Habe aber meinen inneren Schweinehund überwunden und es dauerte auch höchstens 5 Minuten, bis Skári sich entschied doch stehen zu bleiben und sich halftern zu lassen. Aber ich hatte schon den Eindruck, das er während des Halftern am liebsten noch weggelaufen wäre. Ich kann ja immer noch nicht das Halfter über seine Ohren ziehen, er ist total empfindlich an den Ohren und schlägt dann mit dem Kopf. Also öffne ich das Halfter und und führe ist hinter den Ohren her und versuche es dann zu schließen. Das gestaltet sich oft recht schwierig, da er so unruhig mit dem Kopf ist. Ich hatte heute morgen Knoten in den Händen, bzw. eine Hand zu wenig, denn mit der einen Hand muss ich das lange Teil über den Kopf führen, mit der anderen muss ich die Schnalle festhalten und dann fehlt mir aber eine Hand um das Lange anzunehmen. Und da ich eh das Gefühl hatte er würde am liebsten wieder fort, konnte ich ja kein Risiko eingehen, hab das Teil mit der Schnalle mit den Zähnen festgehalten und so konnte ich das Gegenstück annehmen. Das sind dann so Situationen wo ich froh bin das mir keiner zuschaut, sah sicher reichlich doof aus. Hatte ihn also endlich gehalftert und hab ihn dann im Stall angebunden. Ich hatte warmes Wasser von zu Hause mitgebracht, um seinen Schweif auszuwaschen und von den gefrorenen Matschknubbeln zu befreien, beim Laufen hört es sich an wie ein Glockenspiel. Und auch an der Fesselbehaarung waren so viele festgefrorene Knubbel. Also mal schaun wie der Kleine so auf Wasser reagiert. Schweif, absolut kein Thema, und dann hab ich einen Huf nach dem anderen in den Wassereimer gestellt, das hat er sich so toll gefallen lassen, einfach klasse. Beim letzen hat er ein bisschen rumgezickt, hat sich aber dann doch überzeugen lassen, ihn in den Eimer zu stellen. Danach hab ich ihn noch ein bisschen geputzt. Ich hatte mir heute auch vorgenommen Bilder zu machen, eins hat geklappt, als er noch dreckig war, doch nach dem putzen hat dann blöderweise die Kamera gestreikt, Batterien leer. Als ich ihn dann erlöst habe, wollte er recht schnell weg. Hab es dann aber doch noch dreimal hinbekommen an ihn ran zu kommen und ihn zu kraulen. Der Widerstand schmolz dahin, obwohl ich heute wirklich den Eindruck hatte, das er sehr unter Strom stand und im Zwiespalt mit sich selber war.
SkariMaerz

Sonntag, 12. März 2006

12. März 2006

Eben war ich am Stall um Lu zu füttern und Skári schaute die ganze Zeit interessiert zu was ich da so treibe. Es ist einfach wahnsinn wie er sich in den letzten Tagen verändert hat. Ich bin dann noch mal auf ihn zu gegangen. Bin ja immer noch skeptisch ob es nicht doch ein Spuk war und er wieder vor mir fort läuft, aber nein, er bleibt stehen, ist zwar immer noch ein wenig unruhig wenn ich in seiner Nähe bin, aber er bleibt. Ich konnte ihn heute überall anfassen, ohne ihn zu halftern oder anzubinden, er stand frei auf dem Paddock zwischen den anderen Pferden und ich hab in ganz grob mit den Handschuhen abgerieben. So richtig fest gerubbelt, am Rücken, am Hals, an der Brust, am Bauch, dann bin ich zum Hintern übergegangen, sonst lief er immer fort, wenn ich hinter ihm rum gehen wollte, aber heute nicht. Es war ein tolles Gefühl, ich konnte von links nach rechts, von rechts nach links, vorne rum, hinten rum gehen, und er lief einfach nicht fort. Sogar die Hufe ließ er sich hoch nehmen. Ich warte ja regelrecht auf einen Rückschlag, aber ich glaube wir haben es geschafft. Wenn nun endlich das Wetter besser werden würde könnten wir ja ein wenig Bodenarbeit machen, oder ich könnte Skári als Handpferd mitnehmen, aber es schneit und schneit und schneit… doch unsere Zeit wird kommen.

Samstag, 11. März 2006

11. März 2006

Die Pferde waren heute ganz schrecklich nervös und aufgeregt, waren sich ständig am kloppen. Eine totale Unruhe im Paddock. Skári wurde ständig verscheucht und stand im Matsch. Dachte schon das ich heute gar nicht an ihn ran komme. Bin hin gegangen und wollte aber nicht in die Matschepampe, hab ihn angesprochen und er ist tatsächlich zu mir gekommen. Er wollte sich aber nicht wirklich anfassen lassen, war total hektisch. Ich konnte ihn aber dann doch ein wenig kraulen. Dann war es wohl gestern doch kein Zufall.

Freitag, 10. März 2006

10. März 2006

Skári hat einen Schalter umgelegt… Sonja und Ulli erzählten schon sie hätten Skári gekrault und mit ihm geschmust. Ich sagte: „Dann versuch ich mal mein Glück, aber das klappt eh nicht.“ Bin auf ihn zu gegangen, er schaut mich an, dreht den Kopf zu mir und bleibt stehen, lässt sich kraulen und knuddeln. Wahnsinn. Hab ihm wieder sein Leckerli gegeben und bin weg gegangen. Und sofort wieder hin, denn ich konnte es einfach nicht glauben, aber er blieb wieder stehen, als sei es nie wahr gewesen. Nun knibbelte er an mir rum und forderte sein Leckerli ein. Also ist nun die Zeit gekommen, das wieder zu reduzieren. Hoffe nur, das er sich dann nicht wieder distanziert. Ich bin dann den ganzen Morgen immer wieder zu ihm gegangen und hab ihn angefasst und er hat es jedes Mal über sich ergehen lassen. Auch ohne Leckerlis. Ich bin so begeistert. Nun ist es mein Pony!! Er läuft nicht mehr fort von mir. Hoffentlich bleibt es so, oder es wäre ja noch steigerbar, nämlich dass er auf mich zu kommt.

Donnerstag, 9. März 2006

7. März 2006

Heute hatte ich mir vorgenommen, Skári noch mal zu halftern. Bin dann also mit dem Halfter auf ihn zu gegangen und er schaute mich ganz groß an, ging aber nicht weg. Ich war ganz irritiert, hatte mich innerlich schon wieder auf einen kleinen Kampf eingestellt. Aber er blieb einfach stehen und ließ sich das Halfter anziehen. Habe ihn dann angebunden, geputzt und den Voltigurt drauf gemacht. Dann hab ich meinen Fredda (3) drauf gesetzt und wir sind eine kleine Runde spazieren gegangen. Skári war super brav und ist nachher auch an der Hand neben mir her getöltet. Fredda sagte gerade ganz stolz zu seinem Papa: „Ich bin eben auf Skári „getötet“!“ Süß!!

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